OptOut

Mal wieder mit Parteienwerbung angeschrieben worden?

Du wunderst dich sicherlich, warum dich niemand um Erlaubnis gefragt hat und warum die Stadt damit auch Geld verdient?

Das Einwohnermeldeamt muss von niemanden die Erlaubnis einholen, um mit deinen Daten Geld zu verdienen. Wenn du mit Deiner Adressweitergabe nicht einverstanden bist, dann musst du selbst tätig werden. Es gibt ein Formular, mit dem du der Datenweitergabe widersprechen kannst.

Einsprüche gegen die Auskunftserteilung können schriftlich formlos beim Bürger- und Ordnungsamt

Magistrat der Stadt Bremerhaven
Bürger- und Ordnungsamt
Postfach 21 03 60
27524 Bremerhaven

oder in den Bürgerbüros Mitte oder Nord eingereicht werden. Entsprechende Vordrucke sind dort ebenfalls erhältlich oder am besten das Formular hier herunterladen.

Wichtig:

Wenn in der Vergangenheit schon einmal eine Übermittlungssperre beantragt und eingetragen wurde, muss kein neuer Antrag gestellt werden; die Sperre bleibt bis zu einem Widerruf durch Sie bestehen.

Jeder Einwohner der Stadt Bremerhaven hat gegenüber der Meldebehörde ein Recht auf kostenfreie Eintragung von Datenübermittlungssperren (§ 8 des Gesetzes über das Meldewesen (Meldegesetz) in der Fassung vom 20.01.1986 (Brem.GBl. Seite 1).

Das Meldegesetz sieht die Möglichkeit der Eintragung einer Datenübermittlungssperre in folgenden Fällen vor:

  • Zu Auskünften über Alters- und Ehejubiläen,
  • Im Zusammenhang mit Wahlen und Abstimmungen,
  • Zu Auskünften an Adressbuchverlage,
  • Zu Angaben für öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaften.

Quelle: bremerhaven.de