Teures Wasser für die Stadt am Meer: Piraten fordern Rekommunalisierung

Die Preise für die Wasserversorgung in Bremerhaven wurden vom Anbieter SWB AG zum Jahresbeginn drastisch erhöht und liegen nun deutlich über denen der Anbieter, die das Umland versorgen (Link, kostenpflichtig). Die Piratenpartei Bremerhaven verurteilt diese Erhöhung in der «Hauptstadt der Armut» und sieht den Grund vor allem im Gewinnstreben der SWB und deren Unternehmensstruktur als Aktiengesellschaft.

René Russell, Spitzenkandidat der Bremerhavener Piratenpartei für die Bremische Bürgerschaft, erklärt hierzu: «Die SWB AG ist ein Wirtschaftsunternehmen, das vor allem seinen Aktionären verpflichtet ist, und das sogar gesetzlich. Oberstes Ziel einer Aktiengesellschaft ist die Gewinnsteigerung. Dies ist fatal, wenn es wie in diesem Fall die Daseinsvorsorge betrifft. Wasser ist ein Grundbedürfnis; niemand kann darauf verzichten. Daher ist die Rekommunalisierung unserer Wasserversorgung  unabdingbar. Nur dadurch ist gewährleistet, dass jeder Bürger Wasser zu sozial verträglichen Preisen beziehen kann. Das Streben nach immer höheren Gewinnen darf hier keinen Platz haben. Netze, ob Wasser, Energie oder auch das Internet, gehören in die öffentliche Hand.»

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