Bildungspolitik im Land Bremen: auf dem Trockenen

Die Handelskammern von Bremen und Bremerhaven kritisieren in ihrem an die künftige Landesregierung gerichteten Forderungskatalog die Bildungspolitik Bremens scharf.
 
René Russell, Kandidat für die Bremische Bürgerschaft aus Bremerhaven, meint hierzu: 
„Die Kritik ist grundsätzlich richtig. Die wahren Probleme des Bremer Bildungswesens werden jedoch nicht benannt, wie der ständige Ausfall von Unterrichtsstunden, der nicht adäquat ausgeglichen wird. Stilles Arbeiten oder der Einsatz von fachfremden Lehrkräften sind Beschäftigungstherapie, aber kein Ersatz für ausfallenden Fachunterricht. Ebenso fehlt ausreichendes Fachpersonal, um das Thema Inklusion entsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention voranzubringen.“ 

 
Ein weiterer Kritikpunkt ist für die Piratenpartei Bremen die Forderung nach Verwaltungsabbau. Durch die geplante Abschaffung der Doppelstruktur wird Bremerhaven verlieren, und das Problem der ungenügenden finanziellen und personellen Ausstattung der Bremerhavener Schulen wird sich dadurch verschärfen. 
 
Für eine erfolgreiche Zukunft des Einzelnen und der Gesellschaft sind ein zeitgemäßes Bildungssystem [3] und Inklusion von Schülern mit Behinderung unerlässlich. 
Dafür setzt sich die Piratenpartei ein. 

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