Freier Internetzugang in Bremerhaven? Schiffbruch in der Seestadt!

Die Piratenpartei Bremerhaven nimmt die Pläne des Bremerhavener Magistrats, registrierten Nutzern der Stadtbibliothek kostenlosen Zugang zum Internet und somit seinen amtlichen Bekanntmachungen zu «gewähren», mit Befremden zur Kenntnis. Besitzer eines Bibliotheksausweises dürfen täglich bis zu einer Stunde auf wenigen Plätzen das Internet nutzen und amtliche Bekanntmachungen gegen eine geringe Gebühr ausdrucken. Telefonische Vorbestellung wird laut Informationen der Stadtbibliothek empfohlen. 
Christian Heiß, Kandidat für die Stadtverordnetenversammlung Bremerhaven, kommentiert das Angebot: «Das Internet ist aus dem täglichen Leben vieler Menschen nicht mehr wegzudenken, und das gilt auch und besonders für das Berufsleben und die Wirtschaft. Das Angebot der Stadtbibliothek trägt der Bedeutung des Mediums zwar Rechnung, doch ist es für den durchschnittlichen Nutzer zu umständlich und zu eingeschränkt, um brauchbar zu sein. In einer Zeit, in der Menschen das Internet auch zwischendurch, vielleicht  nur für kurze Zeitspannen nutzen, sind solche Bedingungen, wie die Bibliothek sie bietet, sinnlos und weltfremd. Dies gilt vor allem, wenn sie das einzige öffentliche und nicht kommerzielle Angebot sind. Daher empfehlen wir PIRATEN, echten Freifunk zu fördern. Jeder, der über ein entsprechendes Gerät verfügt, kann einen Teil seiner Internetleistung der Allgemeinheit zur kostenlosen und anonymen Nutzung zur Verfügung stellen. Die eigenen Daten sind dabei geschützt. Wir fordern, die Frage der Haftung endlich zugunsten der Anbieter zu entscheiden. Dann können die Besucher der Stadtbibliothek Bremerhaven sicher auch länger als eine Stunde und ohne Reservierung im Internet surfen oder mittels Freifunk dort ihre eigenen Geräte nutzen.»

 


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